Die Klinikgruppe Dr. Guth

betreibt vier Kliniken in Norddeutschland mit rund 850 Mitarbeitern.

Unsere Häuser bieten ein breites Spektrum therapeutischer und diagnostischer Maßnahmen für privat und gesetzlich Versicherte an.

Modernster Herz-OP-Saal Norddeutschlands wird am 7. Juli eingeweiht

07. Juli 2010

Im größten und modernsten Herzzentrum Mecklenburg-Vorpommerns, dem Klinikum Karlsburg, wird am 7. Juli Norddeutschlands modernster Herz-OP-Saal eingeweiht. Er wird Herzpatienten völlig neue und schonendere Therapieverfahren eröffnen. Deutschlandweit sind erst vier solcher Hybrid-OP-Säle im Einsatz.

Der sogenannte Hybrid-OP-Saal ist eine Synthese aus einem komplett ausgestatteten kardiovaskulären Operationssaal und einem Herzkatheterlabor, der zudem über ein hochauflösendes Bildgebungsverfahren verfügt und Reinraumbedingen der höchsten Klasse A gewährleistet.

"Im Hybrid-OP arbeiten Kardiologen, Herzchirurgen, Radiologen und Gefäßchirurgen interdisziplinär zusammen. Durch dieses Zusammenspiel unter Einsatz der Siemens-Robotertechnik werden Therapieverfahren auf Weltniveau möglich", betont Prof. Dr. Wolfgang Motz, Ärztlicher Direktor des Klinikums Karlsburg und Geschäftsführer der Klinikgruppe Dr. Guth in Hamburg, zu der das Klinikum in Vorpommern gehört.

Künftig wird das Behandlungsspektrum von der Katheter gestützten Therapie verengter Aortenklappen bis hin zur Versorgung akuter Aortenerkrankungen reichen, die dann chirurgisch, endovaskulär oder in einer Kombination aus beiden Verfahren erfolgt.

Bisher mussten sich beispielsweise Patienten mit verengter Aortenklappe immer einer offenen Herzoperation unter Zuhilfenahme der Herz-Lungen-Maschine unterziehen. Besonders für ältere Patienten barg diese Methode, bei der der gesamte Brustraum geöffnet werden musste, um die neue Herzklappe einzusetzen, viele Risiken. Im Hybrid-OP-Saal können die möglichen Komplikationen auf ein Minimum beschränkt werden. Der Eingriff ist über einen kleinen Schnitt in die Brust am schlagenden Herzen möglich.

Der Bau ist vom Land Mecklenburg-Vorpommern mit 2,5 Millionen Euro aus dem Konjunkturprogramm gefördert worden.

 

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