Das Klinikum Karlsburg

... unser Anspruch: Spitzenmedizin auf den Gebieten

  • Herz-, Thorax- und Gefäßchirurgie
  • Kardiologie
  • Angiologie
  • Erwachsenen- und Kinderdiabetes

Bypass-Operation

Die Bypass-Operation ist heute immer noch die Standardtherapie bei Verkalkungen der Kranzarterien. Durch die Verkalkungen der Kranzarterien ist der Blutfluss im Herzmuskel gestört. Folge ist eine Herzmuskelischämie, die sich für den Patienten symptomatisch im Sinne einer Angina pectoris und funktionell im Sinne einer eingeschränkten Pumpfunktion äußert. Bei der Bypass-Operation wird heute in der Regel die linke Brustwandarterie aus dem linken Brustmuskel heraus präpariert und mit der Vorderwandarterie (RIVA) anastomosiert. Ansonsten entnimmt man aus den Ober- und Unterschenkeln Venen, die dann in die Aorta (Hauptschlagader) implantiert werden, und deren eines Ende an die Hauptschlagader anastomosiert und deren anderes Ende an das Herzkranzgefäß angeschlossen wird. Durch diese Maßnahme ist dann der Blutfluss wieder erhalten, und die Patienten haben entsprechend keine Beschwerden mehr durch Angina pectoris. Eine Bypass-Operation dauert in der Regel 2 bis 4 Stunden. Die Patienten sind nach einer Bypass-Operation noch 10 bis 14 Tage in der Klinik. Danach erfolgt eine Anschlussheilbehandlung in einer Reha-Klinik. Eine große Studie (SYNTAX) konnte zeigen, dass die Bypass-Operation heute bei schweren Fällen der Stent-Therapie überlegen ist.